{"id":956,"date":"2008-01-21T12:35:06","date_gmt":"2008-01-21T12:35:06","guid":{"rendered":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/?p=956"},"modified":"2022-03-24T14:31:49","modified_gmt":"2022-03-24T14:31:49","slug":"deutsch-was-verbindet-uns","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/2008\/01\/21\/deutsch-was-verbindet-uns\/","title":{"rendered":"Was verbindet uns"},"content":{"rendered":"<p><strong>01. &#8211; 12.2008<\/strong><br \/>\n<strong> Sophiensaele Berlin<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;<span style=\"font-size: 12pt;\">Was verbindet uns&#8220; war eine Reihe von f\u00fcnf Projekten, die sich der Geschichte des Handwerkervereinshauses in der Sophienstra\u00dfe 18 zuwandte, in dem sich die Sophiensaele seit 1996 befinden. F\u00fcnf K\u00fcnstlerInnen und k\u00fcnstlerische Teams zeigten in Installationen und Performances ihren Zugang zur \u00fcber einhundertj\u00e4hrigen Geschichte des Geb\u00e4udes bzw. seiner langj\u00e4hrigen Theaterbespielung. <\/span><\/p>\n<h5><span style=\"color: #999999;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"> mit<br \/>\nChristian von Borries <\/span><span style=\"font-size: 12pt;\"><em><span style=\"font-size: 10pt;\">Neujahrskonzert<\/span><\/em><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Stefan Shankland <em>Basic Bill<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Heike Gei\u00dfler\/Adrian Sauer <em>Ein Raum f\u00fcr sich allein<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Alexander Schellow\/David Weber-Krebs <em>Theaterminiatur<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Sylvi Kretzschmar\/Camilla Feher\/Oliver Augst <em>MEGAFON<\/em><\/span><\/span><\/span><\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"> <strong>&#8222;Neujahrskonzert&#8220;<\/strong> bildete 2008\u00a0den Jahresauftakt der Reihe und bezog sich sowohl auf die Tradition der ArbeiterInnenbewegung hier vor Ort als auch auf die vor zehn Jahren von Christian von Borries begonnenen Reihe &#8222;Musikmissbrauch&#8220;.<\/span><\/p>\n<h5><span style=\"color: #999999;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Konzept: <em>Christian von Borries<\/em><\/span><\/span><\/h5>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\">F\u00fcr<strong>\u00a0&#8222;Basic Bill&#8220;<\/strong> konstruierte Stefan Shankland gemeinsam mit Studierenden des Studiengangs B\u00fchnenbild_Szenischer Raum der Technischen Universit\u00e4t Berlin eine zw\u00f6lf Meter hohe Skulptur: aus nutzlos gewordenen Materialien wie alten B\u00fchnenbildern und Requisiten, ausrangierten M\u00f6beln, Plakaten und Schrott den materialisierten Spuren der komplexen Geschichte des Veranstaltungsortes &#8211; entstand der Sophiensaele-Schriftzug als Ausdruck der sich st\u00e4ndig wandelnden Identit\u00e4t des Hauses.<br \/>\nDer bildende K\u00fcnstler Stefan Shankland sammelt frei verf\u00fcgbare Gegenst\u00e4nde, Symbole und Bilder, um daraus monumentale Skulpturen zu entwickeln, die ihr jeweiliges Entstehungsumfeld reflektieren.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h5><span style=\"color: #999999;\">Konzept: <a style=\"color: #999999;\" href=\"http:\/\/stefanshankland.com\"><em>Stefan Shankland<\/em><\/a> in Zusammenarbeit mit Studierenden des Masterstudiengangs <a style=\"color: #999999;\" href=\"http:\/\/www.tu-buehnenbild.de\">B\u00fchnenbild Szenischer Raum der TU Berlin<\/a> unter der Leitung von <em>Prof. Kerstin Laube: Eva Veronica Born, Sebastian Domula, Anke G\u00e4nz, Paul Lambeck, Lara Nobel, Lukas De Pellegrin, Florian Schwinger<\/em>.<br \/>\nAssistenz: <em>Werner Kernebeck<\/em>.<\/span><\/h5>\n<p>In <strong>&#8222;Ein Raum f\u00fcr sich allein&#8220;<\/strong> erarbeiteten die Autorin Heike Gei\u00dfler und der bildende K\u00fcnstler Adrian Sauer eine Installation, die aus einem H\u00f6rst\u00fcck und einer Videoarbeit bestand. Den Ausgangspunkt der Arbeit bildeten die verschiedenen politischen, privaten und sozialen B\u00fcndnisse, die in den Sophiensaelen geschlossen wurden. Gefragt wurde, warum B\u00fcndnisse gebildet werden oder warum sie nicht gebildet werden. Es wurde \u00fcberpr\u00fcft, inwiefern das Private nur \u00f6ffentlich entstehen, erobert oder verteidigt werden kann und ob ein fiktiver Raum als privates Zimmer gen\u00fcgen k\u00f6nnte.<\/p>\n<h5 class=\"content_left\"><span style=\"color: #999999;\">Konzept und Realisation:<em> Heike Gei\u00dfler und <a style=\"color: #999999;\" href=\"https:\/\/www.adriansauer.de\">Adrian Sauer<\/a><\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #999999;\"> Sprecher\/Schauspieler: <em>Johannes Lehmann<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #999999;\"> Aufnahme\/Tontechnik: <em>Norman Nitzsche<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #999999;\"> Projektionsraum:<em> Kuehn Malvezzi<\/em><\/span><\/h5>\n<p><strong>&#8222;Theaterminiatur&#8220;<\/strong> offenbart seine R\u00e4ume wie eine russische Puppe: Im Performanceraum befindet sich der Filmraum und darin der Textraum. Letzteren bilden die Textversionen von sechs verschiedenen AutorInnen. Der Zuschauer kann sich eine der Textversionen w\u00e4hlen und nimmt damit Einfluss auf alle anderen R\u00e4ume. Er erzeugt einen Kurzschluss. Ein Zuschauer befindet sich in der exklusiven Situation, dass eine Performance nur f\u00fcr ihn stattfindet. Das Oszillieren zwischen verschiedenen &#8222;Live&#8220;-Situationen spielt mit ihren Erwartungen: Schaut sie einen Film im Kino, alleine vor der Leinwand? Oder erlebt sie eine Theaterperformance ohne PerformerInnen?<\/p>\n<h5><span style=\"color: #999999;\">Konzept: <em>Alexander Schellow und <a style=\"color: #999999;\" href=\"http:\/\/davidweberkrebs.org\">David Weber-Krebs<\/a><\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #999999;\"> Film: <em>David Weber-Krebs<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #999999;\"> Animation\/Film: <em>Alexander Schellow<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #999999;\"> Texte: <em>R\u00e9gis-Marie Berrek, Lars Frers, Friederike Jehn, Hannes Schneickert, Monika Rinck, Magne van den Berg, Robert Woelfl<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #999999;\"> Technik und Software: <em>Martin Schneebacher<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #999999;\"> Dank an: <em>Joyce Dietrich, Katarina Eckold, Sandra Herrklotsch, Dorothea Herrmann, Sophia M\u00fchling, Eva Priyanka Wegener<\/em><\/span><\/h5>\n<p><strong>MEGAFON<\/strong> &#8211; eine dokumentarische S\u00e9ance f\u00fcr den Virchowsaal. Lieder, Arbeiter-Sprechch\u00f6re und Schlagertexte aus der Zeit der Weimarer Republik \u00fcberlagerten sich zu einer gigantischen R\u00fcckkopplung. Mit Sirenengesang, Pseudo-Industrial-Musik und mechanischem Turboballett wurde verst\u00e4rkt und verzerrt, was im Virchowsaal mitschwingt, was an diesem Ort der deutschen Arbeiterbewegung noch ganz leise nachhallt. Kann man die Resonanz der Mauern dieses Raumes h\u00f6rbar machen?<\/p>\n<h5><span style=\"color: #999999;\">Eine Konzert-Performance und Installation von <em>Sylvi Kretzschmar, Camilla Feher und Oliver Augst<\/em>.<\/span><\/h5>\n<p>&#8212;<\/p>\n<h5><span style=\"color: #999999;\">K\u00fcnstlerische Leitung <em>Heike Albrecht<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #999999;\"> K\u00fcnstlerische Mitarbeit <em>Jan Philipp Possmann<br \/>\n<\/em>Veranstalter<a style=\"color: #999999;\" href=\"http:\/\/www.sophiensaele.com\/festival.php?IDfestival=23\" target=\"_blank\"> Sophiensaele<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #999999;\"> Gef\u00f6rdert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #999999;\"> Gestaltung <a style=\"color: #999999;\" href=\"http:\/\/milchhof.net\/\" target=\"_blank\">milchhof.net<\/a><\/span><\/h5>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Was verbindet uns&#8220; war eine Reihe von f\u00fcnf Projekten, die sich der Geschichte des Handwerkervereinshauses zuwandte, in dem sich die Sophiensaele seit 1996 befinden. F\u00fcnf K\u00fcnstlerInnen und k\u00fcnstlerische Teams zeigten in Installationen und Performances ihren Zugang zur \u00fcber einhundertj\u00e4hrigen Geschichte des Geb\u00e4udes bzw. seiner langj\u00e4hrigen Theaterbespielung.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1141,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[5],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/956"}],"collection":[{"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=956"}],"version-history":[{"count":34,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/956\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1077,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/956\/revisions\/1077"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1141"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=956"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=956"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=956"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}