{"id":569,"date":"2014-07-18T09:13:58","date_gmt":"2014-07-18T09:13:58","guid":{"rendered":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/?p=569"},"modified":"2021-12-15T21:49:51","modified_gmt":"2021-12-15T21:49:51","slug":"logobi-4","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/2014\/07\/18\/logobi-4\/","title":{"rendered":"Logobi #4"},"content":{"rendered":"<p><strong>18.07.2014 (Berlin-Premiere)<\/strong><br \/>\n<strong>Tanzfabrik Berlin \u2013 Wedding<\/strong><\/p>\n<p>Logobi ist ein Stra\u00dfentanz aus der Elfenbeink\u00fcste: Der T\u00e4nzer sagt mit seinen Bewegungen, komm nur her, schau mich an, ich werde bald ein Star, aber vorher kann ich dich auch noch mal verpr\u00fcgeln.<\/p>\n<p>Stra\u00dfenkompetenz und Entwicklung neuester Tanztrends fallen in der Metropole Abidjan zusammen: der Logobi ist nur einer von vielen T\u00e4nzen, die t\u00e4glich neu entstehen und Alltagswirklichkeit abbilden. Die Regisseurin Monika Gintersdorfer und der bildende K\u00fcnstler Knut Kla\u00dfen arbeiten f\u00fcr die Serie Logobi mit den ivorischen T\u00e4nzern und Choreografen Gotta Depri und Franck Edmond Yao alias Gadoukou la Star zusammen. Es entstanden die Teile Logobi 01 (Gotta Depri und Hauke Heumann), Logobi 02 (Gotta Depri und Gudrun Lange), und Logobi 03 (Laurent Ch\u00e9touane und Franck Edmond Yao alias Gadoukou la Star), Logobi 4 (Jochen Roller und Franck Edmond Yao alias Gadoukou la Star) und Logobi 5 (Richard Siegal und Franck Edmond Yao alias Gadoukou la Star).<\/p>\n<p>Gotta Depri und Franck Edmond Yao alias Gadoukou la Star sind mit den Stra\u00dfent\u00e4nzen in Abidjan gro\u00df geworden und haben sie mittlerweile zu glamour\u00f6sen B\u00fchnenauftritten im In- und Ausland ausgebaut. In der Choreografie \u201eLogobi\u201c zeigen sie, zusammen mit unterschiedlichen Kollegen der europ\u00e4ischen zeitgen\u00f6ssischen Tanzszene, Verbindungslinien und Abgrenzungen zwischen den aktuellen, ivorischen T\u00e4nzen, traditionellem afrikanischen Tanz und der europ\u00e4ischen Tanzentwicklung des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie demonstrieren, warum zum Beispiel der Tanz Logobi, auch wenn er urban und modern aussieht, dem Regentanz aus dem Dorf n\u00e4her ist, als dem europ\u00e4ischen zeitgen\u00f6ssischen Tanz, der seit ca. 10 Jahren verst\u00e4rkt in Abidjan unterrichtet und praktiziert wird. Die beiden T\u00e4nzer zeigen, wie sie ihre K\u00f6rper auf einem national-afrikanischen und einem internationalen Markt einsetzen, dazu vermitteln sie die unterschiedlichen Kontexte in ihren Zugangsbedingungen, Traditionen und \u00c4sthetiken. <em>Wie eignet sich der Tanz als eine Form der Auseinandersetzung mit den Ver\u00e4nderungen einer modernen Gesellschaft?<\/em> Wie funktioniert er als berufliche Aufstiegschance? Welche Arbeitsverh\u00e4ltnisse gehen die T\u00e4nzer in Afrika ein, und welche Chancen bieten sich ihnen in Europa, wie z.B. beim Andr\u00e9 Heller Zirkus &#8222;Afrika!Afrika!&#8220;, im Kontext der modernen europ\u00e4ischen zeitgen\u00f6ssischen Tanzszene oder im afrikanischen Milieu, das ein aktives Clubsystem in allen europ\u00e4ischen Metropolen organisiert hat.<\/p>\n<h5><span style=\"color: #999999;\">K\u00fcnstlerInnen<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #999999;\"><a href=\"https:\/\/www.gintersdorferklassen.org\"> Gintersdorfer\/Kla\u00dfen<\/a> mit <a href=\"http:\/\/www.jochenroller.de\">Jochen Roller<\/a> und Franck Edmond Yao alias Gadoukou la Star<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #999999;\"> Premiere 06.11.2009, <em>Tanzkongress 2009,<\/em> Kampnagel Hamburg<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #999999;\"> Eine Produktion von Gintersdorfer\/Kla\u00dfen in Zusammenarbeit mit FFT D\u00fcsseldorf, Kampnagel Hamburg, Sophiensaele Berlin<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #999999;\"> Gef\u00f6rdert aus Mitteln des NATIONALEN PERFORMANCE NETZES aus Mitteln des Tanzplans Deutschland der Kulturstiftung des Bundes<\/span><\/h5>\n<h5><span style=\"color: #999999;\">Im Rahmen von &#8222;F\u00e4lle von Folklore: regionaler Tanz und popul\u00e4re Entgrenzung&#8220;<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #999999;\"> Salon zur Vorbereitung der 8. Tanznacht Berlin 18. und 19.07.2014<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #999999;\"> Idee und Konzeption <em>Heike Albrecht (K\u00fcnstlerische Leiterin 8. Tanznacht Berlin) und Franz Anton Cramer (Tanzwissenschaftler und Publizist)<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #999999;\"> Gef\u00f6rdert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds<\/span><\/h5>\n<h5><span style=\"color: #999999;\">www.gintersdorferklassen.org<\/span><\/h5>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Logobi ist ein Stra\u00dfentanz aus der Elfenbeink\u00fcste: Der T\u00e4nzer sagt mit seinen Bewegungen, komm nur her, schau mich an, ich werde bald ein Star, aber vorher kann ich dich auch noch mal verpr\u00fcgeln.<br \/>\nStra\u00dfenkompetenz und Entwicklung neuester Tanztrends fallen in der Metropole Abidjan zusammen: der Logobi ist nur einer von vielen T\u00e4nzen, die t\u00e4glich neu entstehen und Alltagswirklichkeit abbilden. Die Regisseurin Monika Gintersdorfer und der bildende K\u00fcnstler Knut Kla\u00dfen arbeiten f\u00fcr die Serie Logobi mit den ivorischen T\u00e4nzern und Choreografen Gotta Depri und Franck Edmond Yao alias Gadoukou la Star zusammen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":571,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[5],"tags":[101,102],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/569"}],"collection":[{"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=569"}],"version-history":[{"count":16,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/569\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1082,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/569\/revisions\/1082"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/571"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=569"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=569"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=569"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}