{"id":1190,"date":"2022-03-25T22:25:45","date_gmt":"2022-03-25T22:25:45","guid":{"rendered":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/?p=1190"},"modified":"2025-05-30T14:55:26","modified_gmt":"2025-05-30T14:55:26","slug":"deutsch-gesprachsreihe-zu-35-jahre-tanzfabrik","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/2022\/03\/25\/deutsch-gesprachsreihe-zu-35-jahre-tanzfabrik\/","title":{"rendered":"Everybody Dances 1978 &#8211; 2013"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><strong>Tanzfabrik Berlin\u00a0<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.tanzfabrik-berlin.de\/\">tanzfabrik-berlin.de<br \/>\n<\/a><\/span><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\"><br \/>\nBerlin, Kreuzberg, M\u00f6ckernstrasse 68, Hinterhof, 3. Etage. Dort markierte am 29. November 1978 <em>Everybody Dances<\/em> unter der Leitung von Christine Vilardo den Beginn einer neuen \u00c4ra. Ein Ort f\u00fcr zeitgen\u00f6ssischen Tanz wird in West-Berlin er\u00f6ffnet. Akteure der ersten Stunde, wie Reinhald Kr\u00e4tzig, Helmut Gottschild, Christine Vilardo, Petra Kugel bauten das erste Studio: Studio Eins. Mit Jacalyn Carley, Claudia Feest, Dieter Heitkamp und vielen anderen, bildete sich eine Gemeinschaft, um kontinuierlich weiterzuarbeiten und zu leben als K\u00fcnstler Kollektiv.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">D<\/span><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;\">ie Tanzfabrik ein neues Modell k\u00fcnstlerischer Produktions- und Auff\u00fchrungspraxis in dem erfolgreich innerst\u00e4dtische Kooperationen in Berlin-West, so mit dem Theater am Halleschen Ufer, der Akademie der K\u00fcnste oder Tanz im August entstanden. Ein internationales Netzwerk entwickelte sich, eng verbunden mit dem Aufbau einer generations\u00fcbergreifenden und sich radikal neuen Formen verschreibenden Tanzausbildung. Wer war beteiligt und hat die Prozesse der Ver\u00e4nderung mitgestaltet und mitverfolgt, um die Entwicklung bis zum heutigen zweiten Standort der Tanzfabrik in den Uferstudios nachzuvollziehen? So sehr die Tanzfabrik, als \u00e4lteste Produktionsst\u00e4tte, den Inbegriff der freien Szene verk\u00f6rpert, wurde sie bis heute nicht als eine subventionierte Institution in den Kulturetat der Stadt Berlin aufgenommen, sondern leistet projektbasierte Arbeit, die durch die Antragsf\u00f6rderstruktur realisiert wird. <\/span><\/p>\n<p><strong>8.7.2013<\/strong><br \/>\n<strong> Jubil\u00e4umstalk zu 35 Jahre Tanzfabrik<\/strong><\/p>\n<p>Vom Kollektivprojekt zur festen Institution: Die Tanzfabrik Berlin l\u00e4dt zum Jubil\u00e4umstalk. Mit Susanne Linke und Claudia Feest treffen sich zwei Pers\u00f6nlichkeiten, die den Tanz in Deutschland wesentlich mitgestaltet haben \u2013 Susanne Linke als Pionierin des Tanztheaters und langj\u00e4hrige Leiterin des Folkwang Tanz Studios, Claudia Feest als Mitgr\u00fcnderin und ehemalige K\u00fcnstlerische Leiterin der Tanzfabrik. Das Gespr\u00e4ch soll das Nachdenken \u00fcber die Vergangenheit ins Heute tragen und \u00c4sthetiken wie Strukturen im zeitgen\u00f6ssischen Tanz reflektieren.<\/p>\n<p><strong>16.10. 2013<\/strong><br \/>\n<strong> Nah dran? Weit weg? Zwei Ausbildungsmodelle im Vergleich<\/strong><\/p>\n<p>L\u00e4sst sich k\u00fcnstlerische Praxis in einer Ausbildung vermitteln \u2013 und falls ja, wie? Indem Dozenten mit den Studierenden choreographieren, oder indem sie die Grundlagen des Choreographierens vermitteln und Kontakt zur Tanzszene herstellen? Zwei Modelle diskutieren Dieter Heitkamp, Professor f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssischen Tanz an der HfMDK Frankfurt\/Main, und Nik Haffner, K\u00fcnstlerischer Direktor des HZT Berlin.<br \/>\nIm Anschluss l\u00e4uft der Film <em>Kontakt Triptychon <\/em>von Lutz Gregor aus dem Jahr 1992. Es tanzen unter anderem: Dieter Heitkamp und Ka Rustler.<\/p>\n<p><strong>5.12.2013<\/strong><br \/>\n<strong> Von der leeren Fabrikhalle zur Subventionsfalle<\/strong><\/p>\n<p>Die Tanzfabrik entwarf mit ihrer Gr\u00fcndung 1978 in der M\u00f6ckernstra\u00dfe 68, in Berlin-Kreuzberg ein neues Modell k\u00fcnstlerischer Produktions- und Auff\u00fchrungspraxis, verbunden mit einem internationalen Netzwerk und dem Aufbau einer generations\u00fcbergreifenden und sich radikal neuen Formen verschreibender Tanzausbildung. Wie begann es? Wer war beteiligt? Wie sind die Lebenswege weitergegangen und wo steht die erste Spiel- und Produktionsst\u00e4tte f\u00fcr zeitgen\u00f6ssischen Tanz nach 1945 in Berlin heute?<br \/>\nMit Johannes Odenthal, Eva-Maria Hoerster und Thomas Plischke<\/p>\n<p><strong>12.12.2013<\/strong><br \/>\n<strong> Tanz und Text: Entwicklungen einer neuen Theatersprache mit Jacalyn Carley und Ingo Reulecke &#8211; ein Arbeitsgespr\u00e4ch<\/strong><\/p>\n<p>Ber\u00fchmt wurde Jacalyn Carley mit St\u00fccken zur Verschr\u00e4nkung von Text und Tanz, wie &#8218;Schwitters Ursonate&#8216; oder &#8218;Ernst Ernst&#8216;. Ihre St\u00fccke tourten fast zwei Jahrzehnte durch Europa und Amerika. Als Teil des K\u00fcnstlerischen Leitungskollektiv der Tanzfabrik wirkte sie von 1978 \u2013 1995, initiierte und leitete 1993 das Symposium \u201eDance in Berlin\u201c, war Co-Direktorin und Mitbegr\u00fcnderin der Tanzwerkstatt 1988 \u2013 1990. Nach der choreografischen T\u00e4tigkeit hat sie vier B\u00fccher geschrieben, u. a. &#8218;Almas Tanz&#8216;, \u2018Tanz um Dein Leben \u2013 Royston Maldoom\u2019, und ein Handbuch \u00fcber seine Methoden,&#8220;Community Dance &#8211; Jeder kann tanzen&#8230;&#8220;.<br \/>\nIngo Reulecke, langj\u00e4hriger Artist in Residenz der Tanzfabrik, hat als T\u00e4nzer \u201emit allen freien Gruppen zu tun gehabt\u201c und zahlreiche Produktionen u.a mit Jacalyn Carley, Dieter Heitkamp, Helge Musial und Regina Baumgart mit erarbeitet und getanzt. Seine eigenen Choreographien wurden mehrfach ausgezeichnet und zu zahlreichen Festivals im In- und Ausland geladen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gespr\u00e4chsreihe zu 35 Jahre Tanzfabrik<br \/>\nKonzept und Moderation Heike Albrecht<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1224,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[98],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1190"}],"collection":[{"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1190"}],"version-history":[{"count":17,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1190\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1580,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1190\/revisions\/1580"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1224"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1190"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1190"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/heikealbrecht.net\/ha\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1190"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}